Licht

Was, wenn Du kein Grund für Zeilen mehr bist?
Du zu abgeschlossenen Tatsachen gehörst.
Zu losgelösten Gedanken,
zur losgelassenen Vergangenheit.
Welcher Schmerz bleibt dann noch übrig?
Bin ich dann geheilt,
aber stumm?
Schreibe ich dann über weite Reisfelder,
oder verstaubte Städte,
lebensechte Träume,
Festgesetztes,
Davontreibendes,
Belangloses,
Nichtiges,
oder süsses Glück?
Vielleicht höre ich dann auf,
zu schreiben.
Finde mich auf neuen Gefilden,
oder neben anderen Wolkenkratzern…
Hört man je auf, zu vermissen?
Sind die Buchstaben irgendwann aufgebraucht?
Ich bin so oft Deinetwegen stumm geworden.
Von innen taub.
Das war gestern.
Gestern wendete ich mich davon ab.
Gestern ging ich vorwärts,
bergaufwärts,
durch Grün,
Richtung Grenze.
Richtung Grenzenlos.
Ich bin mir selbst genug Inspiration.

Ich leuchte auch im Dunkeln.

xxj

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