Bloss

Dermot Kennedy – Bring me down

 

Ich will fühlen.

 

 

War wieder an diesem Ort.
In diesem Raum in mir.
Ein Fleck.
Oh, weh.
Fast schmerzbefreit.
Ich glaube die Risse sind weniger zerrissen.
Die Wolken treiben immer noch vor sich hin.
Hellgrau.
Türmen sich auf,
fallen herab,
oder in sich zusammen.
In diesem Himmel bin ich am schwersten.
Unberechnet,
unberechenbar,
hier zählt kein Wissen
und keine Zukunft;
übersprungen ist die Zeit.
Die Nostalgie nimmt mich in die Arme;
so verklärt wie ich es mir nur erlügen kann,
das damals.
Ruhige Erkenntnislosigkeit,
kann nur empfinden,
mich be-finden.
Zwischen rau und weich,
inzwischen zwischendrin
in der bittersüssen Melancholie.
Eine Metamorphose vom
Gefühlssprudeln in gelähmte Betäubung.
Vom frischen, klaren Gespür
in zerfallendes, warmes Insichkehren.
Eudaimonie in der Trübseeligkeit.
Schön wars hier,
ich muss los.

[Tür zu.]
xxj

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1 Response

  1. Dani 1. June 2020 / 3:49

    💙

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