Atemlos

Ich schmerze
heute.
In meiner tiefsten Mitte.
Mitten im Innendrin.
Das Schmerzhafte hat sich aufgestapelt,
schwer
und lässt nicht los.
Ich brauche Platz,
für den Raum
den das Lieben füllt.
Dieses Leiden
ist so eine qualvolle Last.
Ich hätte Dir Unzähliges zu sagen,
doch unsere Tage sind wohl schon durchgezählt.
Zusammengezählt gefühlt bei Null.
Ich bleibe stumm.
Im Keim erstickt
wurde der Atem
den ich für das Ehrlichsein gebraucht hätte.
Fürs Rausrücken mit dem,
was darin verborgen lag.
Du hast es weggebracht,
das Luftholen.
Ihn vor der Ankunft zurückgehalten,
den Atemzug.
Geht in Ordnung
in diesem ordentlichen Unglück,
war das eine Kluge partie.
Partie, heisst gegangen,
auf Französisch.
Damit verlasse ich mein Gedankendenken,
es bleibt
ein wiederkehrendes
Aufwiedersehn.


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