Fink about

Fink – if only

 

If only

 

 

I ain’t being funny, I ain’t got the brains
I ain’t got the backbone, I ain’t got the games
If only
I ain’t got the fortune, I ain’t got the thrills to
re-open the doors, I ain’t got the time
If only

I’ll be right on the way, up to downtown to, take you out again
Right on the move, first one outta here, to take you out
again

 

xxj
p.s. I ain’t got the sass

Dusk

Sunseeker.
Sunkeeper.

 

 

Longing to be seen.

xxj

 

 

 Isohel. noun. 
a line on a map
connecting two points,
which have equal hours of sunshine
in a certain period of time.
Die Sonne verabschiedete sich gemächlich hinter den Wipfeln,
streifte mit ihren Strahlen noch über meine warmen Lider
und hinterliess die letzte Lichtflut,
das letzte bisschen Seligkeit,
ein tiefes, rauschendes Glücksgefühl,
Gold verbreitete sich auf den Hügeln,
das dezente Silber des Mondes hüllte sich verhalten um die Wolken,
Silhouetten verschwammen in der Dämmerung,
Schatten wuchsen unbesonnen,
ja, ohne Düsternis scheint kein Leuchten hell,
und der Himmel hier vor uns,
der Himmel
glühte
im Glanz
dieser Abendstunden.
xxj

 

“Time, is ours to share
Be it on this Earthly sphere
or among the stars.
Separation is a temporary kind
Indelibly inked by connected minds.
Forged by wind, rain, joy and pain
A tapestry of life unfolds
Love, has its own infinity
Creates its own heaven.”
– Bridie Breen

Gloaming

Gloaming – Allistrums March

Times might get really bad now
colours blurring to black
lights fading out
the mind turning to rivers
losing myself in thoughts
flowing state
rooms expanding too wide
or shrinking too small
eyes wandering aimlessly
forgetting what makes no sense
or what is possibly real
pointing at tendencies
tired heart
heavy body
hard to be
hard to sing
whispering old stories
waving dreams goodbye
missing home
losing connections
aching for room to breathe
failing to hear the silence within
or to understand meaning
emotions flowing wild
still quiet, though
still trusting
the moon is watching
and the trees
and I am
I am watching out for myself.

xxj

Gentle

Rise
to the sky
lift the heaviness
you can be light
unbound
for a short while
you just have to reach
for the opportunity
embrace it
make it yours
and then
give it a farewell kiss
open your hands gently
and let it free
for someone else
to catch
in his fall.

xxj

Kleiner Fuchs

Kalaido – Stars and Chimneys


Dunkel, der freie Himmel,
doch ich sehe Dich.
Dich im Schattenspiel der Nacht
und im glimmenden Kerzenlicht.
Ein Spektakel,
das sich in meine Erinnerungen brennt,
weil ich Dich wahrnehme,
deutlicher als am hellsten Tag.

Eingehüllt in Finsternis,
unsere Körper ganz nah,
sodass sich unsere Nasenspitzen
fast berühren.
Deine Konturen sind weich
und warm.
Zu schön.
Ich blicke durch Deine Augen,
bis in Dich hinein.
Du hälst mich dort
fest.
In der offenen Tiefe.
Tief ist hier alles,
auf diesem Dach.

Die leuchtenden Bilder über uns
erzählen geheime Geschichten,
ihr silberner Staub beriselt,
die Momente werden länger,
nur Du und ich,
da ist sonst Nichts.
Und als wir verschmelzen,
öffnest Du eine geschlossene Tür.
Von aussen zaghaft,
von innen mit Wucht.
Deine Ruhe breitet sich aus
in mir.
Und ich lasse mich fallen
wie ein Stern,
der vom Himmel fällt.

xxj

Raw

Your heart is so open,
you will get hurt,
they said.
How,
she said,
if I do not feel vulnerable?

xxj

Fragenflut

Black Match – Nowhere

Es gibt diese flüchtigen Momente,
manchmal tagsüber im luftleeren Kopf,
am Rande eines fliessenden Gedankenraums,
einfach so,
seltene Erinnerungsspuren,
wie Abdrücke im Wasser,
sie drängt sich dann auf:
bist Du eigentlich glücklich damit?
Mich fallen gelassen zu haben,
wie ein Meerestropfen,
mir zugeschaut zu haben,
wie ich zerbarst?

Ganz ehrlich,
das verzeih’ ich Dir nie.

– nicht wirklich.
nicht in echt.

xxj
die Liebe.
ja, die Liebe,
die habe ich mir echt anders vorgestellt.

 

 

 

Hab noch eins,
eins für trübe Tage:
Appleby – Young Lost Love
“I listen to the rain
As it bumps of the window
Of this car, it’s a rental
I still drive by the beachside
Thinkin about you
And I
But there’s nothing left to gain
By looking at the rain
Its a reminder
Reminder

That we are not the same
Anymore.”

Gräser

Aisha Badru – Bridges

Kurz vor dem Wolkenbruch,
es liegt in der Luft,
sinnlich,
wie die Felder mit dem Wetter tanzen,
sich Augenblicke ausbreiten,
klare Formen annehmen,
sich die Aussicht in der Weite verliert.

Berauschendes Blätterrascheln,
pathetisch
neigen sich die Bäume zueinander,
die Äste tasten,
streifen sich kurz,
ein Hauch,
wie bei einem flüchtigen Kuss.

Wenn ich so daliege,
beobachte ich die Himmelsdecke,
wie sich dort oben Schmiegsames verbindet,
fest
umschlingt
und vereint davonschwebt,
über mich hinüber, hinweg.

Die feinen Tropfen fallen,
prasseln sachte,
in Zeitlupe, immerzu
unablässig
auf meine heisse Haut.
Sie kühlen,
wo ich brenne.

Die Halme wehen mit dem Wind,
kitzeln mein Gesicht,
meine nackten Oberschenkel,
und sie wachsen, reichen so hoch,
dass ich die Berggipfel nicht mehr sehen kann,
streicheln den Horizont,
zärtlich.

Feucht ist der Untergrund,
heftig
die Bewegung,
die innere Regung,
ich sinke hinein,
die Erde hinterlässt deutliche Spuren,
auf meinem weichen Körper.

Das Gras in den Händen,
ich greife fest danach,
es hält mich
still,
nahe am Erdboden,
damit ich eingehend spüre,
selbst wenn ich mich auflöse.

Der Duft nach Sommerregen,
ein laues Lüftchen
streicht mir über den Rücken
und über den Baumwipfeln
singen die Spatzen
unverblümt
im Takt meiner Atemzüge.

Dann bricht die Abendsonne hindurch,
zaghaft sind ihre letzten Berührungen,
ihr müdes Licht
verbreitet eine versöhnliche Ruhe
und ich schliesse
befriedigt
meine Augen.

xxj